MARIN - wir haben gerne viel Spass !

Gleich vorweg - diese Seite haben wir vor langer Zeit irgendwo kopiert - wir wissen aber nicht mehr wo !

Also wenn einer den Autor kennt möge er es uns mitteilen !


Wie Frau es macht, ist es falsch

Was Frauen (be)trifft

An dieser Stelle will ich nicht jammern und wehklagen, wie schrecklich benachteiligt und unterdrückt wir Frauen doch in unserer Gesellschaft sind. Vielmehr will ich nachdenklich machen, aufrütteln und vielleicht auch etwas Wut bei den Frauen erzeugen, die an dieser Stelle weiterlesen. Mit Margret Gottlieb gesagt: Empörung ist der erste Schritt zur Veränderung.

 

Wie's die Kollegin macht - ist's falsch
Die Leistung der Frau in der Kultur
Kein Grund zur Sorge
Allen Frauen, die sich zutrauen, aufzustehen, wenn andere sitzen bleiben ...

Zeit Rezepte Superhirn

 10 Gebote für alle, die mit dem »Berufsverbot« gar nicht erst etwas zu tun haben wollen

 

Wie's die Kollegin macht - ist's falsch
Gibt sie ihre Kinder in die Kinderkrippe -
ist sie eine Rabenmutter,
bleibt sie zu Hause -
verkommt sie hinter dem Kochtopf.

Leistet sie viel -
verliert sie ihren Charme,
leistet sie wenig -
ihre Stellung.

Verwendet sie Make up -
trägt sie »Kriegsbemalung«,
verwendet sie keines -
vernachlässigt sie ihr Äußeres.

Verrichtet sie anspruchslose Arbeit -
hat sie keinen Ehrgeiz,
erfüllt sie qualifizierte Aufgaben -
ist sie mit ihrem Beruf verheiratet.

Hat sie studiert -
ist sie ein Blaustrumpf,
hat sie promiert -
mußte sie ihren Doktor selber machen.

Zeigt sie ihre Gefühle -
ist sie eine Heulsuse,
beherrscht sie sich -
ist sie ein Eisberg.

Ist sie mit 25 noch ledig -
kriegt sie keinen mehr mit,
ist sie mit 19 schon verheiratet -
mußte sie wohl.

Ist sie hilfsbereit -
wird sie ausgenutzt,
ist sie es nicht -
ist sie unkollegial.

Ist sie sehr attraktiv -
hält sie die Kollegen von der Arbeit ab,
ist sie es nicht -
kümmert sich keiner um sie.

Wirkt sie temperamentvoll -
»ist sie nicht zu halten«,
wirkt sie ruhig und besonnen -
fehlt ihr der »Pfeffer«.

Ist sie intelligent -
darf sie das nicht zeigen,
ist sie es nicht -
muß sie wenigstens hübsch sein.

Kommt sie mit Grippe ins Büro -
steckt sie alle anderen an,
bleibt sie zu Hause -
legt sie sich wegen jeder Kleinigkeit ins Bett.

Trägt sie »mini« -
stört sie den Arbeitsfrieden,
trägt sie »maxi« -
hat sie wohl krumme Beine.

Ist sie montags müde -
lästert man,
ist sie taufrisch -
lästert man auch.

Geht sie gerne aus-
ist sie ein Playgirl,
bleibt sie zu Hause -
gilt sie als Mauerblümchen.

Ist sie trinkfest -
säuft sie alle Männer unter den Tisch,
verträgt sie nichts,
ist nichts mit ihr anzufangen.
                                                                  Verfasserin unbekannt

Es ist mir nicht gelungen, den Feminismus zu definieren. Alles, was ich weiß, ist dies: Ich werde von Leuten als Feministin bezeichnet, wenn ich mich nicht mit einem Abtreter verwechseln lasse.
Rebecca West, 1913

Wir fordern einfach nur unser Recht, unser Menschen-Recht.
Louise Otto, 1849


Ein Aphorismus ist der letzte Ring einer langen Gedankenkette.
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916)


Ehen werden im Himmel geschlossen, aber daß sie gut geraten, darauf wird dort nicht gesehen.
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916)


Das Recht, zu leben, hat das Kind wie die Greisin. Werde immerhin alt für die anderen; nicht aber für dich.
Hedwig Dohm 1903


... Ach, Männer, Männer, welch ein Geschlecht! Weshalb protestiert ihr so gegen alle Bestrebungen, die Frauen zu einer höheren Bildungsstufe zu erheben? Nun gut, wenn es nicht mit euch sein kann, so wird es ohne euch und trotz euch geschehen ...
Malvida von Meysenburg (1816-1903)


... Er (der Mann) hat sie (die Frau) gezwungen, sich Gesetzen zu unterwerfen, bei deren Abfassung sie keine Stimme hatte. (...) Indem er sie des vornehmsten Rechtes eines Bürgers, des Wahlrechts beraubte, und sie so ohne Vertretung in den gesetzgebenden Körperschaften ließ, hat er sie auf allen Seiten unterdrückt. (...) Er hat ihr alles Eigentumsrecht genommen, sogar auf den selbstverdienten Lohn. Er hat fast alle einträglichen Berufe monopolisiert, und in denen, die sie ausüben darf, erhält sie nur eine kärgliche Bezahlung. (...) Er hat ihr die Gelegenheit versagt, sich eine gründliche Bildung anzueigenen, indem er ihr alle höheren Schuler verschloß.
Aus: »Declaration of sentiments«, aufgestellt von der Versammlung amerikanischer Frauen in Seneca Falls (N.Y.) am 19./20. Juli 1848


Von allen Seiten erhalten wir Weisungen, Ratschläge und Meinungen in verblüffender Vielfalt. Jeder mach sich nach seinem Dafürhalten zu unserem Befreier und will uns auf seine Weise befreien.
Josephine-Félicité, um 1832


Viele Wörter sind schlapp geworden, weil sie zu lange aufgeblasen worden sind.
Margret Gottlieb


Der deutsche Mann tut sich mit der Vorstellung von Frauen als gleichwertigen Menschen wohl am schwersten.
Else Müller-Mees, 1993


Diskriminierung kommt manchmal so leichtgewandet daher, daß wir sie kaum merken.
Else Müller-Mees, 1993


Tausche bildhübsches Brautkleid gegen Pistole!
Aus der Norddeutschen Rundschau                                                                  

Die Leistung der Frau in der Kultur
(Auf eine Rundfrage)
Frauen können Einfälle, Geschmack, Zierlichkeit haben, aber das Ideale haben sie nicht..
Friedrich Hegel

Die Frauenarbeit im Krieg ist mehr als wirtschaftlicher Natur. Sie hat völkischen Sinn und damit höchste Bedeutung ... Das Kind ist der Sinn des Frauenlebens, und weil die Frauenarbeit jetzt im Krieg für die kommende Generation geleistet wird, hat die Kriegsarbeit der Frau einen fraulichen Sinn.
Völkischer Beobachter, 1940


Die Frau - das »fötale Umfeld«
Aus einem Entwurf zum Embryonenschutzgesetz


Ich bin ein Mitkämpfer für die »verrufene Emanzipation der Frauen«, indem ich kämpfe für eine bedeutend erweiterte Geltung und Berücksichtigung der Familie im modernen Staat. Denn in der Familie stecken die Frauen. Sie sollen wirken fü,r das öffentliche Leben, aber man soll ihrer dabei nicht ansichtig werden, denn sie sollen zu Hause bleiben.
Wilhelm Heinrich Riehl, 1854 - der erste deutsche Familiensoziologe


Abzüge aus dem Rahmen nehmen - telefonieren - die Küche wischen - Studenten in der Dunkelkammer unterrichten - Einkaufen - über die die letzen Arbeiten nachdenken - Abzübe wässern - die beste Freundin besuchen - Diskussion über Arbeit - Schreiben - Kinder - ihr Kind abholen - Essen kaufen -nach Hause - den Versuchsstreifen vom Fernsehfilm des Ehemannes ansehen - Entwerfen - Abendessen - Studium, Vorlesung einer Nonne über Evolution - nach Hause - Tanzen und dem Ehemann Erlebnisse vermitteln - vor dem Kamin lesen, während die Katzen im Bett rumspringen.
Die Fotografin Judy Belasco, verheiratet und Mutter von zwei Kindern, beschreibt einen typischen »Arbeitstag«                                                                  

Zu deutsch: »Die klägliche Leistung der Frau«. Meine Herren, wir sind im Bilde.
Nun, Wagner hatte seine Cosima
Und Heine seine Mathilde.
Die Herren vom Fach haben allemal
Einen vorwiegend weiblichen Schatz.
Was und Frauen fehlt, ist »Des Künstlers Frau«
Oder gleichwertiger Ersatz.
                                                                  Mag sie auch keine Venus sein
Mit lieblichem Rosenmund.
So tippt sie die Mauskripte doch fein
Und kocht im Hintergrund.
Und gleicht sie auch nicht Rautendelein
Im wallenden Lockenhaar,
So macht sie doch täglich die Zimmer rein
Und kassiert das Honorar.

Wenn William Shakespeare fleißig schrieb
An seinen Königsdramen,
Ward er fast niemals heimgesucht
Vom Bund »Bund Belesner Damen«.
Wenn Siegfried seine Lanze zog,
Don Carlos seinen Degen,
Erging nur selten an ihn der Ruf,
Den Säugling trockenzulegen.

Petrarcas Seele, weltentrückt,
Ging ans Sonette-Stutzen,
Ganz unbeschwert von Pflichten, wie
etwa Gemüseputzen.
Doch schlug es Mittag, kam auch er,
Um seinen Kohl zu essen,
Beziehungsweise das Äquivalent
In röischen Delikatessen.

Gern schriebe ich weiter
in dieser Manier,
Doch muß ich, wie stets,
Unterbrechen.
Mich ruft mein Gemahl.
Er wünscht, mit mir
Sein nächstes Konzert
Zu besprechen.


Mascha Kaléko
Kein Grund zur Sorge
Die Probleme werden beseitigt
Die Giftlawine wird
unter den Rasenteppich gekehrt
Die Gasfontänen werden
deponiert auf der Wolkenbank
Die Lieferanten werden entsorgt
Die Meere empfangen
die letzte Ölung
Der Erde wird das Leben sauer
Die Probleme werden beseitigt
Die Nachlaßverwalter
werden die Wälder retten
für die holzverarbeitende Industrie
Kein Grund zur Sorge
Die Endlösung steht
kurz vor dem Abschluß
Die Geigerzähler melden
Dauererfolg
                                                                  Liselotte Rauner
Diese Entwicklung der Dinge, die darauf abzielt, allmählich den Mann wieder in das Heim zur Erziehung der Kinder zurückzuführen, tritt auf als eine Begleiterscheinung des Hinausschreitens des Weibes als Berufsarbeiterin in die Gesellschaft.
Clara Zetkin, 1906

97% aller Karrieremänner sind verheiratet und haben sogar überdurchschnittlich viele Kinder. Dagegen haben 40% aller Frauen, die Karriere machen, keine feste Partnerschaft und keine Kinder.
Elke Müller-Mees, 1993


Else ist klug wie der Tag. 'Schade', seufzt der Vater, 'daß sie nicht ein Junge ist!' - und räumt sorglich alle Gegenstände fort, die zur Entwicklung dieses Luxus-Verstandes dienen könnten.
Hedwig Dohm, 1874                                                                  

Allen Frauen, die sich zutrauen, aufzustehen, wenn andere sitzen bleiben ...
Die Frau hat die Aufgabe, schön zu sein und Kinder zur Welt zu bringen. Das ist gar nicht so roh und unmodern, wie sich das anhört. Die Vogelfrau putzt sich für den Mann und brütet für ihn die Eier aus. Dafür sorgt der Mann für die Nahrung.
Goebbels

Analog der Erziehung des Knaben kann der völkische Staat auch die Erziehung des Mädchens von den gleichen Gesichtspunkten aus leiten. Auch dort ist das Hauptgewicht vor allem auf die körperliche Ausbildung zu legen, erst dann auf die Förderung der seelischen und zuletzt der geistigen Werte. Das Ziel der weiblichen Erziehung hat unverrückbar die kommende Mutter zu sein.
A. Hitler, Mein Kampf                                                                  

... die ihren Mund aufmachen, wenn andere schweigen
... die gegen Ungerechtigkeit kämpfen
... die Diskriminierung nicht hinnehmen
... die stark sind, aber Gewalt hassen
... die Liebe spüren und Liebe geben können
... die sich ihrer »Rolle« als Frauen bewußt sind
... die unter Demokratie auch Demokratie verstehen
... die spüren, daß man selbst etwas tun muß, nicht nur die »anderen«
... die lachen können, auch wenn es manchmal zum Weinen ist
                                                                  und den Männern, die diese Frauen darin unterstützen.
Widmung aus der Broschüre »Diesmal zeigen wir die Zähne« der Aktionsgemeinschaft Frauen für VFW, 1984
Zeit
Zeit, sich vom Bernstein
zu trennen.
Zeit, die Dinge neu
zu benennen:
Laß die Laterne
nicht brennen
Über der Tür...
                                                                  Marina Zwetajewa
Da führt der Wind der Vergangenheit Samen in die Zukunft.
Karoline v. Günderode (1780-1806)

Die Blutigen heißen die Großen, nicht die, die Korn gesät haben und Frieden.
Margret Gottlieb                                                                  

Rezepte
Zweiungfünfzig Jahre alter, rein arischer Arzt, Teilnehmer an der Schlacht bei Tannenberg, der auf dem Lande zu siedeln beabsichtigt, wünscht sich männlichen Nachwuchs durch eine standesgemäße Heirat mit einer gesunden Arierin, jungfräulich, jung, bescheiden, sparsame Hausfrau, gewühnt an schwere Arbeit, breithüftig, flache Absätze, keine Ohrringe, möglichst kein Eigentum.
Münchner Neueste Nachrichten, 26. 6. 1940

1993, Genf. Bei Anhalten des gegenwärtigen Trends wird die Gleichberechtigung der Frauen in Politik und Wirtschaft erst in annähernd 1000 Jahren verwirklicht sein. Zu diesem Schluß gelangt eine Studie der Internationaln Arbeitsorganisation (ILO).                                                                  

1.
Nicht abkochen lassen
kochen vor Wut.
Nicht Mahlzeit sagen
sagen
mal ist es Zeit
den Hausherrn zu richten
nicht den Tisch
                                                                  2.
Nicht weggeputzt werden
Putz machen
nicht mehr putzig sein
aufräumen
mit dem Putzen

3.
Nicht Mann nehme
ich nehme mir die
Freiheit

Margot Schroeder
Superhirn
Hunderfünfzig Gramm Gehirn
hat »Er« mehr hinter der Stirn.
Deshalb steht in der Tabelle
»Sie« immer an zweiter Stelle.
Da wird doch der Elefant
diesbezüglich glatt verkannt.
Er bringt auf die Waage stramm
an Gehirn fünftausend Gramm.
Daraus ist zu seh'n, daß Masse
kein Verhältnis hat zur Klasse.
                                                                  Josefine Konientzko
Die Frauen im Allgemeinen lieben keine Kunst, verstehen keine Kunst und haben kein Genie.
Jean Jaques Rousseau (1712-1778)

Die beiden höchsten IQs, die je nach Standardtests ermittelt wurden, gehören Frauen.


Eine gescheite Frau hat Millionen geborene Feinde - alle dummen Männer.
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916)                                                                  

10 Gebote für alle, die mit dem »Berufsverbot« gar nicht erst etwas zu tun haben wollen
Ich kann mich nicht dazu entschließen, daß mehr Frauen in der Politik tätig sein sollen.
F. J. Strauß

Die deutschen Frauen haben keine Sehnsucht nach dem Parlament. Ein trautes Heim, ein lieber Mann und eine Schar glücklicher Kinder steht ihrem Herzen näher.
Dr. Curt Rosten im ABC des Nationalsozialismus, 1933


In der Politik braucht man die Unterstützung der Frauen, die Männer folgen einem von alleine.
A. Hitler


Die Masse ist ein Weib, und als solche mache ich sie mir gefügig.
A. Hitler


Die Philosophen haben die Welt immer nur männlich interpretiert; es kommt darauf an, sie auch weiblich zu interpretieren und menschlich zu verändern.
Irmtraud Morgner                                                                  

  1. Du sollst die Politik den Politikern überlassen.
  2. Du sollst (dennoch) das richtige Parteibuch in der Tasche haben.
  3. Du sollst nicht in einer Wohn- gemeinschaft leben, gelebt haben oder zu leben begehren.
  4. Du sollst dich nicht um deines Nächsten politische Schwie- rigkeiten kümmern.
  5. Du sollst deinen Kindern nicht die Internationale beibringen noch sie in Kinderläden schicken.
  6. Du sollst nicht zweifeln.
  7. Du sollst keine Flugblätter lesen oder gar sammeln.
  8. Du sollst den Artikel 15 des Grundgesetzes vergessen.
  9. Du sollst einige Wörter wie Kommunismus, Sozialismus, Antifaschismus meiden.
  10. Du sollst (am besten) deinen Ausbildnern, Vorgesetzten und ähnlichen Personen gehorsam sein.

                                                                  Ingeborg Drewitz

 

Ein Mann, der auf viele Beziehungen von kurzer Dauer zurückblickt, wird möglicherweise von nun an bis in das Pensionsalter hinein treu und glücklich mit Ihnen leben - aber wir würden diesbezüglich keine Wetten abschließen.
Cheryl Benard und Edit Schlaffer, Sozialwissenschaftlerinnen

Eine Frauenmaßnahme ist nicht unbedingt eine Maßnahme für Frauen ...

 


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