Pigment: Farbstoff; gilt besonders für biologische Farbstoffe, z.B. Chlorophylle und Carotinoide bei Pflanzen, Melanie (schwarze) und Flavine (gelbe) bei Tieren.

Phenole: sind eine der wichtigsten aromatischen Verbindungen, z.B. Phenol (C H OH). Sie werden industriell vielseitig verwendet, u.a. für Farbstoffe.

Photosynthese: chemischer Vorgang in autotrophen Organismen bei dem anorganische Substanz mit Hilfe der Lichtenergie zu organischen Stoffen aufgebaut wird.

Plankton: frei schwebende Organismen im Meer und Süßwasser, die sich in der Regel passiv mit der Wasserströmung bewegen; besteht hauptsächlich aus Mikroorganismen bzw. winzigen Tieren und Pflanzen.

Planula-Larve: Larve von Nesseltieren. Sie schwimmt frei und bewegt sich mit Hilfe von Flimmerhaaren.

Polysaccharide: vielzählige (polymere) Kohlehydrate aus Monosacchariden. Hierzu zählen Stärke, Cellulose und Glycogen.

Primärpolyp: Das erste Korallenindividuum (Polyp), das heranwächst, nachdem sich eine freischwimmende Planula-Larve zur Koloniebildung auf einem Substrat festgesetzt hat.

Prokaryoten: Prokaryoten unterscheiden sich von Eukaryoten dadurch, daß sie in ihren Zellen keine durch Membranen abgetrennte Zellkernpartimente (z.B. Zellkern, Lysosomen)besitzen. Zu den Prokaryoten gehören Bakterien und Blaualgen (Cyanophyta).

Ra-Index: Maß für die Güte der Farbwiedergabe einer Lichtquelle. Wertverteilung von 1 bis 100, wobei der Wert 100 die bestmögliche Farbwiedergabe bezeichnet.

Reduktionsteilung: Zellteilung bei der Bildung von Geschlechtszellen, bei der der Chromosomensatz jeder Zelle halbiert wird.

Sediment: Bodensatz, Ablagerung

Sekundärorganismen: Organismen, die einen Ort oder ein Gebiet besiedeln, nachdem die ursprünglichen Besiedler abgestorben oder abgewandert sind, z.B. Tiere und Pflanzen, die sich auf Korallenskeletten ansiedeln, nachdem die Korallen abgestorben sind.

Sporangium(en): Zelle, in der Sporen entwickelt werden und heranreifen, bevor sie entlassen werden.

Sporen: ungeschlechtliche Vermehrungszellen, unter anderem bei Algen. Sie werden vom Sporophyt gebildet.

Der Lebenszyklus der Algen stellt einen heteromorphen (vielgestaltigen) Generationswechsel zwischen Sporophyt und Gametophyt dar.

Symbiose: Das Zusammenleben von zwei (oder mehreren) artverschiedenen Organismen, wenn dies lange dauert und die Partner eine ökologisch enge Lebensgemeinschaft eingehen. Ist das Zusammenleben nur für einen Partner von Nutzen, während der andere geschädigt wird, spricht man von Parasitismus; von Kommensalismus (Tischgenossen), wenn das Zusammenleben für den Partner von Nutzen und für den anderen Partner ohne Bedeutung (weder Schaden noch Nutzen) ist. Beim Mutualismus ziehen beide Partner ihren Nutzen aus dieser Lebensgemeinschaft. Einige Autoren beschränken die Symbiose auch auf den Mutualismus.

Taxonomie: Wissenschaft von der Klassifizierung der Organismen in verschiedene Kategorien (Arten, Gattungen, Familien, Ordnungen usw.)

Tethysmeer: ein erdgeschichtliches Meeresgebiet, das vor 400 Millionen Jahren sich gürtelförmig vom heutigen Mittelmeer über ein Gebiet nördlich von Indien bis weiter östlich um die Erde erstreckte und alle heutigen Meere miteinander verband.

Thallus: Einfacher, vielzelliger Vegetationskörper der Algen, der nicht in Sproßachse, Blatt und Wurzel gegliedert ist, jedoch zum Teil blattartige, abgeflachte Teile und wurzelähnliche Gebilde (Rhizoide) hat.

Vertebrata(en): Wirbeltiere; Tiere mit einem Rückgrat, dessen Rückenmark von Knochensegmenten (Wirbeln) umschlossen ist. Die Hauptgruppen von Wirbeltieren sind Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere.

Zoosporen: nackte Sporen, die sich mit Hilfe von Geißeln (Flagellen) bewegen.

 


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